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-WAVETOOL

Das neue Strömungsverteiler-System 

  • mit einer Antriebseinheit sind zwischen 10 und 20 Strömungsverteiler-Aufsätze betreibbar
  • für alle Pumpen und Rohrauslässe sind passende Aufsätze erhältlich bzw. schnell anpassbar
  • ein individuell ausbaubares Hilfswerkzeug für zeitgemäße Wasserbewegung
  • Schwenkgeschwindigkeiten von 0,25 bis 10 U/Min stufenlos regelbar
  • hochwertige und vibrationsarme Schrittmotortechnik 
  • Spannung 24 Volt
  • nahezu unhörbar
  • Made in Germany

 

 

 

 

 

Moderne Wasserbewegung

 

Angefangen hat alles mit blubbernden Rohren. Darauf folgten die Kreiselpumpen und wurden als Segen in verschiedenen Formen und Anwendungen verbaut. Soweit alles gut.

Beim interessierten Aquarianer der salzigen Zunft, aber auch Liebhabern ostafrikanischer Grabenseen, ließ sich in den letzten Jahren vermehrt der Wunsch nach einer naturähnlichen Wasserbewegung feststellen. Es gab viele Versuche mittels mehr oder minder aufwändiger Technik eine wechselnde Strömung in einem Aquarium verwirklichen zu können. Keines der erhältlichen und teilweise brauchbaren Produkte hat sich nennenswert durchgesetzt. Ein optimales System muss sich daher im Aquarium relativ unauffällig einsetzen lassen und sollte Regel- und/oder bestenfalls Programmierfunktionen bereitstellen!

Das zur Verfügung stehende künstliche Licht ist schon sehr naturähnlich und es gibt eine Unmenge an weiteren Produkten, die dem Wasser, seiner Chemie, Hilfestellungen in vielfältigster Form darbieten. 

Jedoch ist die Strömung, die Wasserbewegung das bisher immer noch am schlechtesten ausgestatte Problem der Aquaristik.

Es geht nicht um eine perfekte Simulation der Natur, obschon es wünschenswert wäre. Es geht vielmehr oder lediglich um ein Annähern. Um ein Ausmerzen der negativen Eigenschaften, die unbewegtes Wasser zwangsläufig mit sich bringt.

Stereotypie und Gammel ecken sind die primären und negativen Eigenschaften unnatürlich bewegten Wassers. 

Ein Fisch soll eine sich immer leicht ändernde Strömung vorfinden können, damit er -übertrieben gesagt- nicht den ganzen Tag, die immer gleichen Flossenschläge vollziehen muss.  Das wird ebenso der Muskulatur einen Gewinn bringen, wie auch dem psychischen Wohlbefinden des Fisches. Korallen wiegen sich ebenso nicht jahrelang immer in den fast gleichen Bewegungen. Immer wieder geschehen unerwartete und abweichende Strömungsänderungen. Der Organismus von Fischen hat sich unter den ihn umgebenden, typischen Wasserbewegungen entwickelt. Er kennt es nicht anders. Er, sein Innenleben, ist für eine unregelmäßige Wasserbewegung gemacht. Das ist das, was insbesondere marine Lebewesen kennen. Bewegtes Wasser. Wellen. Und sich vermutlich auch in so einem Milieu am wohlsten fühlen können.

 

Diese Gleichmäßigkeit, die wir Menschen im Extrem als Ordnung empfinden, gibt es in der Natur nicht. Und in der Kunst simulieren wir das, denn Kunst ist immer eine Ordnung mit einem Bruch.

Durch diesen Bruch entsteht Lebendigkeit -sonst nähmen wir sie als langweilig wahr und verlören deshalb schnell das Interesse.

Diese Unregelmäßigkeit ist eine Grundregel der Natur und die Bedingung für Leben!

 

Was ist „naturähnlich“ oder eine annehmbare Form davon?

 

Angestrebt wird von aqua:modular, und anderen Interessierten, eine Strömung, die nicht immer zu 100% gleich ist und einen optimalen Stofftransport gewährleistet. In der Natur erledigen diese Unregelmäßigkeiten die Winde und geben dies unter der Wasseroberfläche weiter.

 

Selbstverständlich gilt es zu bedenken, dass es im Meer viele verschiedene Strömungssituationen gibt.

Es geht nicht um ein konsequentes Kopieren der Natur, obschon es wünschenswert wäre, sondern vielmehr um eine Annäherung, die das Hauptproblem der bisherigen Strömungssysteme ausmerzt, nämlich Stereotypie.

Unbeweglichkeit. Starrheit.

Bei den Fischen wird sie in schlimmen Fällen durch Hospitalismus sichtbar. Bei allen anderen Lebewesen nicht. 

Selbstverständlich wird eine Koralle bei unnatürlichen Strömungssituationen nicht mit dem Kopf wackeln, jedoch denke ich, auch die Physis anderer Lebewesen kann ein ungünstigeres Wachstum erleben und sich schlechter oder besser entwickeln.

 

 

Aber lediglich einen Pumpenstrahl immer gleich oszillieren zu lassen, erfüllt das angestrebte Ziel noch lange nicht ausreichend.

Eine scheinbare Kleinigkeit, ein Detail, dass vermutlich aus der Sicht der Lebewesen, die in der Bewegung leben, sie fühlen, eher das Gegenteil ist.

 

Die Bewegung muss neben der Geschwindigkeit, jedoch vor allem grundsätzlich in der Schwenk-Frequenz einstellbar sein. Je nach Anwendungsfall/Gegebenheiten.

Es muss eine Unregelmäßigkeit geben, die dafür sorgt, dass es theoretisch niemals exakt die gleiche Strömungssituation geben kann!

 

Darum ist WAVETOOL schon serienmäßig mit einer Funktion ausgestattet, die etwa alle 80 Sekunden für circa 2 Sekunden die Richtung ändert. Da die Steuerung nicht synchronisiert ist, findet dieser Richtungswechsel immer an einer anderen Stelle statt, ohne einen Zufallsgenerator zu bedingen.

 

Eine kurze Pause statt eines Richtungswechsels erscheint potentiell gefährlich, denn möglicherweise könnte ein pausierender Strahl im ungünstigsten Falle einer Koralle oä. mechanischen Schaden zufügen, weil er wider Erwarten zu lange in einer Position verharrt.

In der Natur kann dies theoretisch niemals geschehen. 

 

 

Im Bereich der mechanischen Wasserbewegung wird aquamodular diese Grundproblematik(en) mit durchdachten Entwicklungen in höchstmöglicher Naturannäherung lösen.

Also Produkte im Bereich mariner Strömungssimulation zur Verfügung stellen.

 

 

 

 

Technische Umsetzung

 

In der Praxis finden sich eigentlich immer mindestens 2 Pumpen und/oder Rohr-Auslässe in einem Aquarium. Und die sollten doch auch beide bewegt werden können! 

Nicht wenige besonders interessierte Liebhaber oder professionelle Aquarianer betreiben sogar mehr als ein Aquarium. 

Um ein Strömungsverteiler-System zu betreiben, sollte keine übermäßig auffällige Technik im Sichtbereich des Aquariums erforderlich werden! 

Deshalb müssen es verhältnismäßig kleine Aufsätze sein, die einfach und schnell auf Pumpenauslässe oder Rohre gesteckt werden können.

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Jeden Strömungsverteiler-Aufsatz mit einem einzelnen Motörchen anzutreiben, wäre kostenmäßig kaum zu realisieren, denn

jeder Motor müsste perfekt wassergeschützt werden. Nach einigen Jahren werden Kabel durch den Verlust ihrer Weichmacher oft brüchig, rissig, und entwickeln sich im ungünstigsten Falle zu nervenden Fehlerquellen. 

 

Da bleibt dann nur noch eine mechanische Kraftübertragung als aquaristisch praxisrelevante Lösung.

 

Diese in Industrie und täglichem Leben seit langer Zeit bewährte Technik wurde bei Wavetool mittels eines einfachen Seilzugsystems verwirklicht und bietet viele Vorteile. 

Die mechanischen Zuleitungen zu den Strömungsverteilern, die auf den Auslässen stecken, bestehen aus PTFE (Teflon), weisen nur eine Stärke von 4 Millimetern auf und sind damit unauffällig verbaubar. Ein Seilzug aus Kunststoff führt keinerlei Strom und ist sehr alterungsbeständig. Die Seilzüge werden an einer simplen sich hin und her bewegenden Mechanik festgeklemmt, welche die Motorkraft mechanisch auf die beweglichen Aufsätze überträgt.

 

Die durchdachte Form der Aufsätze bedingt, dass lediglich ein Anziehen erforderlich ist um den Aufsatz zu bewegen, weil er durch den Pumpenstrahl wieder in seine Ausgangsposition zurückgezogen wird. Somit wird die Kraftübertragung für einen zuverlässigen Betrieb nur in eine Richtung notwendig, ergo nur eine ziehende „Leitung“. Die Mechanik wird von einem hochwertigen Schrittmotor angetrieben, welcher über eine Steuerung stufenlos von 0,25 U/min bis 10 U/min regelbar ist. Die verwendete Schrittmotortechnik ist für solche Anforderungen wie geschaffen und eröffnet bisher unvorstellbare Möglichkeiten im Bereich meeresaquaristischer Strömungssimulation. Durch Richtungswechsel und Geschwindigkeitsänderungen.

Serienmäßig ist ein Richtungswechselintervall dafür zuständig "zufällige" Strömungssituationen verwirklichen zu können. Ein immer gleiches hin und her muss den vielfältigen Lebewesen eines Aquariums nicht mehr zugemutet werden.

 

Die Motor-Steuerung, die aus Treiber- und Controller-Einheit besteht, ist teilbar und so kann innerhalb von wenigen Sekunden der serienmäßige Controller gegen eine Neuentwicklung oder eine mehrfunktionale Version von jedem kinderleicht ausgetauscht werden. 

 

 Darüber hinaus sind die meisten Verschleißteile einfach  austauschbar, um Unterbrechungen des Betriebes so kurz wie möglich zu halten. Es wurden deshalb auch keine speziellen Formen konstruiert, was sich beim 3D Druck geradezu einfach anböte oder Sonderteile benutzt.

    •    Angesichts des Funktionspotentials stellt Wavetool technisch und preislich einen unübertroffen hohen Nutzwert bereit! 

    •    Wavetool ist an alle Pumpen, Rohrauslässe und sonstige Konstruktionen und alle anderen Unwägbarkeiten leicht und kostenrealistisch anpassbar

        

 

 

Unendliche Möglichkeiten

 

aqua:modular versteht sich als interaktive Schnittstelle zwischen Aquarianer und technischen Bedürfnissen.

 

Ohne Spezialteile oder kostenextremen Aufwand ist das System für alle vorstellbaren aquaristischen Szenarien, hobbymäßiger oder wissenschaftlicher Natur, sinnvoll einsetz- und anpassbar. Insbesondere beim Betrieb mehrerer Aquarien ist Wavetool unschlagbar ökonomisch. 

 

Es geht darum, auf spezielle oder einfach nur neue Anforderungen, mit brauchbarer Technik reagieren zu können -zeitnah und kostenrealistisch.

Durch die Wahl, die Produkte weitesgehend im modernen 3D-Druck Verfahren herzustellen, macht dies  endlich möglich.

Insbesondere für Sonderanfertigungen, die früher kostentechnisch völlig unmöglich waren, ergeben sich jetzt ungeahnte Möglichkeiten. Sogar für Privathalter

 

aqua:modular geht es um bestmögliche und fortschrittlichste Simulation aquatischer Lebensräume, um damit

der Biologie die bestmögliche Grundlage zu schaffen! Das geht nur durch maximale und zeitnahe Anpassbarkeit

an die realen Bedürfnisse. Und quer denken.

 

Je besser dies umgesetzt ist und damit ein biologiefreundliches Milieu stabilisiert, desto mehr natürliche Verhaltensweisen und biologische Prozesse kann der interessierte Aquarianer und Wissenschaftler beobachten und bestenfalls verstehen.

 

WAVETOOL ist mit seiner zeitgemäßen Motortechnik in jedem Falle perfekt für die Zukunft gerüstet.

 

 

    •   Für die Kunststoffteile wird das beste am Markt erhältliche PETg verarbeitet. Lediglich das Typenschild besteht aus PVC.

    •   Schrittmotoren sind japanischer Qualität und bei den elektronischen Bauteilen wurde auf Langlebigkeit geachtet

    •   Die Erwärmung von Motoren und Elektronik liegt bei Zimmertemperatur um 40 Grad 

    •    Alle Dichtungen und der Wellendichtring sind aus Silikon und damit alterungs- und ozonbeständig

    •   Das Gegenmaterial des Wellendichtringes ist eine Titanhülse.

    •   Schrauben und Muttern bestehen aus PA6 oder PC

    •   Vergußmaterialien sind Epoxidharze

    •   Die Seilzughüllen bestehen aus PTFE 

    •   PA umhüllt die Verbindungstecker

 

 

 

 

 aqua:modular ist über jede Information, jeden Vorschlag, jegliche Anregung und jedwede Korrektur dankbar, die eine Verbesserung der Produkte, deren Qualität, Nutzbarkeit, Handhabung oder der Nachhaltigkeit bewirken könnte.